THE BIG BBQ Festival 2019 ǀ Altonaer Fischauktionshalle Hamburg ǀ 14. und 15. Juni 2019

Winterliche Salate und deren Besonderheiten

Von 13. November 2018Vorspeisen & Beilagen

Winterliche Salate

"Now we have the salad!"

Salate sind nur etwas für warme Sommertage und man genießt sie ausschließlich kalt? – Von wegen! Die knackig grünen Blätter enthalten viele wichtige Vitamine und bringen uns so gesund durch die kalte Jahreszeit. Außerdem kann man einige Sorten wunderbar auf dem Rost zubereiten. Von Feldsalat, über Chicorée und Romana bis hin zu Endiviensalat hat die Salatvielfalt auch im Winter einiges zu bieten. Was genau Wintersalate ausmacht und welche Sorten Ihr unbedingt einmal auf dem Grill zubereiten solltet, erfahrt Ihr heute im Blog.

Der Klassiker unter den Wintersalaten – Der Feldsalat

Der Feldsalat, auch Rapunzel oder Ackersalat genannt, ist mit 38,2 mg Vitamin C auf 100 Gramm eine wahre Vitaminbombe für die kalten Tage. Da die Kälte das Aroma des Feldsalats noch verstärkt, schmeckt er am besten von Oktober bis Januar. Wenn man den Feldsalat in ein feuchtes Küchentuch wickelt und in eine Plastiktüte gibt, bleibt er im Kühlschrank bis zu fünf Tage frisch.

Auch BBQ-Fans kommen bei diesem Salat auf Ihre Kosten: Zu dem nussigen Aroma des Salats schmecken gegrillte Rinderfiletstreifen, Speck, aber auch Hähnchen besonders gut.

Das würzige Vergnügen – Der Endiviensalat

Ein beliebter Wintersalat auf Grund seines würzig-bitteren Aromas ist der Endiviensalat. Es gibt ihn in zwei Varianten: Krause, auch Frisée genannt, und glatt, unter dem Namen Eskariol. Er ist reich an Vitamin C, B-Vitaminen sowie Mineralstoffen, welche Erkältungen vorbeugen und uns fit durch den Winter bringen. Die enthaltenen Bitterstoffe regen zusätzlich den Stoffwechsel an. Fruchtige Dressings und herzhafte Zutaten, wie Käse und gegrillte Fleischspezialitäten, zaubern aus den grünen Blättern ein wahres Geschmackserlebnis. Wem der Endiviensalat zu bitter ist, kann die Blätter vor der Verarbeitung in lauwarmes Wasser legen. Dadurch werden dem Salat Bitterstoffe entzogen.

Die bittere Versuchung – Der Chicorée

Der Chicorée schmeckt mit seinen festen, bitteren Blättern besonders gut zu Dips, gebraten oder überbacken mit Käse. Cremige Beilagen neutralisieren die Bitterstoffe im Chicorée. Für echte BBQ-Fans ist Braten oder im Ofen überbacken natürlich keine Option. Für uns gibt es nur eine Art der Zubereitung: Auf dem Rost! Hierfür den Chicorée einfach waschen, halbieren, mit Öl bepinseln und 10 bis 20 Minuten auf dem Rost scharf anbraten. Für die Feinschmecker unter uns: Der Chicorée kann auch 1 bis 2 Stunden vor dem Grillen in einer selbstgemachten Marinade eingelegt werden, um ihn noch aromatischer zu machen. Das ursprünglich aus dem Mittelmeerraum stammende Gewächs hat im Winter seine Hochsaison und sollte möglichst dunkel gelagert werden, um eine Verfärbung zu vermeiden. Der Strunk des Chicorée wird keilförmig herausgeschnitten, da dieser besonders bitter ist.

Der vielseitige Gaumenschmaus - Der Romana Salat

Bluthochdruck oder einfach nur Lust auf leckeren Caesar Salad? Aus welchem Grund auch immer: Ihr solltet zum Romana Salat greifen! Sein hoher Vitamin C Gehalt macht ihn zu einer gesunden Basis für den beliebten Salat mit Hähnchen und Parmesan. Aber das ist lange nicht alles, was diese Salatsorte zu bieten hat! Die alternative Bezeichnung „Kochsalat“ weist bereits darauf hin, dass Romana definitiv nicht nur als Rohkost zu verzehren ist…

 

Schon mal Caesar Salad vom Grill probiert? Nein? Dann bleibt dran – im nächsten Blogbeitrag zeigen wir Euch wie das funktioniert!