THE BIG BBQ 2020 AUS AKTUELLEM ANLASS ABGESAGT

Rezept für Zitronen-Aioli zu Garnelen und Co. 

Knoblauch für Zitronen-Aioli

Zitronen-Aioli? Aber bitte mit Knoblauch!

Viele von uns würden Aioli automatisch in die Riege der spanischen Spezialitäten einordnen. Auch wenn sie tatsächlich auf kaum einem Tapas-Teller fehlt, kommt die Knoblauchcreme ursprünglich aus Südfrankreich, aus der Provence. Der Name setzt sich aus den Wörtern „ai“ (provenzalisch für Knoblauch) und „olio“ (Öl) zusammen. Man isst sie zu Fleisch, Fisch, als Begleiter zu Schinken und Oliven oder auch pur auf einer Scheibe Weißbrot. Rückblickend auf unseren letzten Blogartikel zum Thema "Fisch grillen", legen wir Euch heute die Zitronen-Aioli als schmackhaften Begleiter zu Garnelen vom Grill ans Herz.

Das Grundrezept besteht, wie der Name sagt, tatsächlich nur aus zwei Zutaten: Knoblauch und Öl - am besten nehmt Ihr Olivenöl. Allerdings gibt es zahlreiche Abwandlungen, je nachdem zu was die Knoblauch-Creme kombiniert wird. Im Hinblick auf Fisch und Meeresfrüchte, passt Zitronen-Aioli wie BBQ zu lauen Sommernächten!

Zutaten (für 6 Portionen)

  • 1 Kartoffel (ca.120 g, vorwiegend festkochen)
  • 150ml neutrales Öl
  • 1 Ei
  • 1 Knoblauchzehe
  • 150 g griechischer Sahnejoghurt (ca. 10% Fett)
  • 1 TL Bio-Zitronenschale, fein abgerieben
  • 2 TL Zitronensaft
  • Salz
  • Pfeffer

Zubereitung der Zitronen-Aioli

In einem Topf mit geschlossenem Deckel wird die Kartoffel, mit Wasser bedeckt, aufgekocht und danach ca. 20 Minuten bei mittlerer Hitze gegart. Danach wird die Kartoffel gepellt, mit einer Gabel grob zerdrückt und anschließend durch ein feines Sieb gestrichen. Die Masse muss danach vollständig abkühlen.

Das Öl, das Ei und der geschälte Knoblauch werden in ein hohes, möglichst schmales Gefäß gegeben und mit einem Pürierstab zu einer cremigen Masse püriert. Der Joghurt und die Kartoffelmasse werden unter die Mayonnaise gerührt und mit Zitronenschale,- saft, Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Fertig!

Und macht Euch keine Gedanken: Dieses Geschmackserlebnis ist jede „Knoblauch-Sünde“ wert!