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Rezept für Crème brûlée vom Grill

Von 6. September 2018Desserts, Rezepte

Rezept für Crème brûléeFranzösisch für Griller

Wenn Ihr Eure Gäste zum Ende der Sommer-Grillsaison hin nochmal besonders verwöhnen wollt, tischt doch mal einen leckeren Nachtisch auf, den niemand erwartet. Keine Ideen, was das sein könnte? Wir haben da was für Euch: Leckere Crème brûlée mit Tonkabohne – und das auch noch vom Rost!

Zutaten (für ca. 6 Portionen)

  • 200 ml Sahne
  • 300 ml Milch
  • 1 Tonkabohne
  • Abrieb einer halben Orange
  • 3 Eigelb
  • 2 ganze Eier
  • 150 g Zucker
  • Butter für die Förmchen
  • 4 EL brauner Zucker zum karamellisieren

Zubereitung der Crème brûlée

Die ganzen Eier werden mit den Eigelben, dem Zucker und dem Abrieb der halben Orange schaumig geschlagen.

Danach gebt Ihr die Milch, die Sahne und die Tonkabohne in einen Topf, der dann langsam, bei schwacher, direkter Hitze erhitzt wird. Am besten lasst Ihr Euch jetzt von nichts ablenken, denn der Inhalt sollte auf keinen Fall kochen! Kurz vor dem Siedepunkt nehmt Ihr den Topf von der Hitze und nehmt die Tonkabohne heraus.

Nun wird die Ei-Zucker-Masse vorsichtig untergehoben und die Flüssigkeit wieder unter schwacher Hitze und unter ständigem Rühren zum Kochen gebracht, solange bis sie leicht fest wird. Sobald das eintritt, solltet Ihr die Masse sofort von der Hitze nehmen und abkühlen lassen.

Für  den Rost braucht Ihr feuerfeste Förmchen, die mit Butter eingerieben werden, damit sie nicht in den Förmchen anbacken kann. Danach könnt Ihr die Formen mit der Masse füllen.

Euer Grill sollte 130 Grad indirekte Hitze haben, wenn Ihr die Förmchen für 30-45 Minuten im indirekten Bereich des Grills bei geschlossenem Deckel platziert. Sobald die Masse eindickt, ist Euer Dessert soweit fertig und muss nun aber noch für 24 Stunden in den Kühlschrank.

Immer daran denken: Vorfreude ist die schönste Freude!

Am nächsten Tag wird die Crème brûlée mit Zucker bestreut und mit einem Flambierer karamellisiert. Solltet Ihr zu den Glücklichen zählen, die einen Beefer besitzen, funktioniert es damit auch bestens!

Wahrscheinlich könnt Ihr Euch noch gar nicht vorstellen, wie herrlich das Geräusch der leicht knackenden Zuckerkruste ist – und der Geschmack erst!

Übrigens: Falls Ihr Euch wundert wieso in unserer Crème brûlée keine Vanille ist und Ihr gleichzeitig keine Ahnung habt, was es eigentlich mit dieser Tonkabohne auf sich hat, habt Ihr das Rätsel quasi selbst gelöst: Die Tonkabohne hat einen süßlichen, leicht bitteren Geschmack, der dem der Vanille gleicht. Wir finden die Note der Tonkabohne genau richtig und auch Ihr solltet es unbedingt mal ausprobieren!