THE BIG BBQ Festival 2019 ǀ Altonaer Fischauktionshalle Hamburg ǀ 14. und 15. Juni 2019

Maronen: Alles rund um die edlen Kastanien!

Von 6. November 2018Grillen, Tipps

Maronen vom RostHerkunft, Tipps & Tricks

Esskastanien, Edelkastanien oder Maroni: Es gibt viele Begriffe, die die beliebte Herbstfrucht beschreiben. Maronen wachsen an Bäumen, die bis zu 35 Meter hoch werden und erreichen ihre Vollreife zwischen Ende September und Anfang Oktober. Die Früchte reifen in stacheligen Hüllen, die im Herbst aufplatzen und sind wiederum von einer holzig-weichen Schale umgeben, die das essbare, gelb-weiße Fruchtfleisch umschließt. Auch wenn man es oft kaum erwarten kann, sollte man Maronen niemals pflücken, sondern abwarten, bis sie vom Baum fallen: Gut Ding will Weile haben!

Augen auf beim Maronenkauf!

Beim Kauf von Maronen gibt es tatsächlich einige Merkmale, auf die Ihr achten solltet, um am Ende ein perfektes Geschmackserlebnis zu erzielen:

  • Frische Früchte sollten glatt und glänzend sein und relativ schwer in der Hand liegen. Leichte Früchte sind meist schon älter.
  • Kleine Löcher deuten auf Wurmbefall hin: Finger weg!
  • Wenn Ihr die Maronen nicht direkt zubereiten könnt, greift besser zu vorgegarten und geschälten Varianten, die zum Teil vakuumiert im Supermarkt angeboten werden. Frische Maronen beginnen nämlich sehr schnell zu keimen und sind nicht lange haltbar. Auch sogenannte Dauermaronen sind eine Option. Diese können bis zu drei Monaten kühl und trocken gelagert werden.

Ab auf den Rost!

Selbstverständlich ist es möglich die Maronen im Backofen zu rösten, allerdings kommt das für BBQ-Fans nicht in Frage: Bei uns landen die begehrten Herbstfrüchte natürlich auf dem Rost! Zuvor solltet Ihr sie gründlich waschen und kreuzförmig auf der runde Seiten einritzen. An dieser Stelle platzen die Maronen später auf, was Euch das Schälen erleichtert. Die harte und glatte Schale macht das Einritzen allerdings zu einem relativ gefährlichen Vorhaben, weswegen wir Euch einen eigens dafür hergestellten Maronenritzer aus Edelstahl empfehlen. Der ist übrigens nicht nur praktisch, sondern auch ein echter Hingucker! Schließlich kommen die Maronen dann bei 200 Grad indirekter Hitze für 20-25 Minuten auf den Grill. Hier bietet sich eine Edelstahl-Grillschale an, um alle Maronen gleichzeitig vom Rost nehmen zu können. Um das Anbrennen zu vermeiden, werden die Maronen alle 5 Minuten mit Wasser eingesprüht und regelmäßig gewendet. Sobald sie fertig sind, solltet Ihr sie schnellstmöglich schälen, da dies im erkalteten Zustand deutlich schwerer fällt. Aber Vorsicht: Heiß!

Heute mal süß?

Auch die süße Variante der edlen Kastanien ist kein Hexenwerk. Ihr benötigt für 500 g geschälte Maronen lediglich 100 g Butter, 50 g braunen Zucker und 2 EL Ahornsirup. Sobald alle Zutaten in einer Pfanne erhitzt wurden, gebt Ihr die Maronen hinzu und schwenkt alles gut durch. Nach circa 5-10 Minuten könnt Ihr Euch über lecker kandierte Maronen freuen.

Egal in welcher Variante: Maronen sind ein echter Genuss und eine Bereicherung für herbstliche BBQ-Nachmittage! Seid gespannt, welches Rezept wir Euch am Donnerstag im Blog vorstellen!