THE BIG BBQ Festival 2020 ǀ more infos coming soon!

Fritten Fakten

Am Donnerstag ist in den USA National French Fry Day. Das nehmen wir zum Anlass, um Euch einige Fakten zum beliebten Junk Food aus Belgien aufzutischen, die Euch bisher vielleicht noch unbekannt waren. Wusstet Ihr zum Beispiel, inwiefern sich deutsche von belgischen Fritten unterscheiden und dass es sogar einen Weltrekord in „Pommes zubereiten“ gibt? Aber lest selbst!

Entstehung

Wo kommen Pommes eigentlich ursprünglich her? Eine Frage, die wir uns womöglich noch nie gestellt haben, während wir eifrig unsere Pommes mit Ketchup und Mayo gefuttert haben. Man vermutet, dass sie vor allem in kalten Wintern als Ersatz für frittierten Fisch gegessen wurden und besonders unter ärmeren Leuten als nahrhafte Speise sehr beliebt waren. Wenn die Flüsse zugefroren waren und man keine Möglichkeit hatte, Fische zu angeln, wurden Kartoffeln in Streifen geschnitten und in heißes Fett geworfen. „Pommes“ ist übrigens Französisch für Kartoffeln, „frites“ bedeutet frittiert.

Belgien: Taste the difference!

In Belgien gelten die frittierten Kartoffelstreifen als Nationalspeise. Man bekommt sie nicht nur in der Frittenbude nebenan, sondern auch in den edelsten Restaurants zu Steak oder Muscheln. Wer die belgischen „Friets“ schon mal probiert hat, weiß, dass diese tatsächlich besser schmecken als die meisten Varianten, die wir aus Deutschland kennen. Das liegt daran, dass sie zweimal in heißem Fett brutzeln. Das führt dazu, dass sie außen schön knusprig und innen angenehm weich werden. Manche belgische Köche verwenden zum Frittieren Rinder- oder Pferdefett, um den Pommes ein besonders kräftiges Aroma zu verleihen.

Der Weltrekord

Belgier essen durchschnittlich pro Jahr in etwa 300 kg Kartoffeln. Kein Wunder, dass einer von Ihnen es war, der den Weltrekord im Pommes zubereiten geknackt hat: 125 Stunden lang frittierte Daan Vernaillen 2.000 Pakete Pommes in 300 kg Fett.

Auch für das BBQ im heimischen Garten sind Fritten oftmals ein fester Bestandteil. Aber habt Ihr schon mal daran gedacht die Kartoffel durch Brot zu ersetzen? Das passende Rezept gibt es am Donnerstag im Blog!