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Das perfekte Burger-Patty

Von 24. Juli 2018Fleisch, Tipps

Burger-Patty

Das solltet Ihr das Burger-Patty wissen

Mit Roter Beete, Avocado oder einfach mit ganz viel Käse: Burger gibt es in allen Varianten und dennoch kommt es vor allen Dingen auf deren Herzstück an: Das Burger-Patty! Und hier gibt es so Einiges zu beachten. Die wichtigsten Fakten zum perfekten Patty präsentieren wir Euch heute in unserem Blog.

Es gibt Beef!

Aus gutem Grund besteht das traditionelle Burger-Patty aus reinem Rindfleisch. Weder Schweine-Hack noch gemischtes Hack ergeben einen zu vergleichenden Eigengeschmack. Selbstverständlich kommt es hier auch auf die entsprechende Qualität an. Lieber etwas mehr ausgeben und darauf vertrauen können, dass das Fleisch von glücklichen Tieren kommt. Das schmeckt man nämlich!

Eine Cut-astrophe?

Es ist durchaus richtig, dass die verschiedenen Fleischabschnitte durchaus verwirrend sein können. Allerdings sollte das trotzdem kein Problem auf dem Weg zum perfekten Patty darstellen! Am besten ist es, wenn Ihr Euch hier vom Metzger Eures Vertrauens beraten lasst. Und damit Ihr nicht völlig ahnungslos an seiner Fleischtheke steht, fassen wir Euch hier kurz die verschiedenen Cuts und deren gängige Bezeichnung zusammen:

  • Top Round Rost – Braten aus der Oberschale (Keule)
  • Bottom Round Rost – Braten aus der Unterschale (Keule)
  • Eye Round Rost / Steak – Nuss / Kugel (vordere Keule), Rolle / Schwanzrolle (hintere Keule)
  • Top Loin Steak / Strip Steak – Entrecôte / Roastbeef
  • Tenderloin – Filet Steaks
  • Prime Rib Steak – Steak aus der hohen Rippe (z.B. Rib Eye Steak)
  • Brisket – Brust
  • Tri-Tip Steak / Roast – Bürgermeisterstück
  • Top Butt-Cap – Tafelspitz
  • Sirloin Steak – Hüftsteak, Rumpsteak

Bauch, Beine, Po

Nun wissen wir zwar etwas mehr zu den Fleischstücken, aber wie viele Teile man nun mischt oder ob man nur eines davon nimmt, ist uns noch immer unklar. Tatsächlich sind der Fleisch-Fantasie hier keine Grenzen gesetzt: Im Grunde gilt es auszuprobieren, welche Kombination Dir persönlich am besten schmeckt. Wichtig ist nur, dass das Fleisch mindestens 20% Fettanteil hat. Eine eingefleischte Mischung wäre zum Beispiel die „Bauch, Beine, Po“ Mischung: 50% Round, 30% Shank (Hinter- oder Vorderhesse) und 20% Brisket. Hat nicht viel mit dem Pendant aus dem Fitnessbereich zu tun, macht aber mindestens genauso glücklich!

Auf die Größe kommt es an?

Nicht unbedingt! Mit 120 g könnt Ihr bereits ein angenehm großes Burger-Patty formen. Für Fingerfood Burger reichen auch schon 80 g. Selbstverständlich könnt Ihr aber auch mit 220 g noch etwas Wunderbares zaubern: Es liegt ganz an Eurem Hunger!

Harter Kerl oder Softy?

Auch hier kommt es ganz auf Eure Vorlieben an. Das sogenannte Hard Pack zeichnet sich dadurch aus, dass Ihr mit Druck arbeitet und das Hackfleisch so zu einer kompakten Masse formt. Beim Soft Pack seid Ihr ganz vorsichtig, sodass das Fleisch eine fluffige Konsistenz hat. Damit das Patty beim Garen nicht seine Form verliert, solltet Ihr, nach dem Formen, mit dem Daumen eine kleine Mulde in die Mitte drücken.

Natürlich vom Rost!

Mit welcher Art von Grill Ihr Eure Patties zubereitet, sei Euch überlassen – es ist alles möglich! Um das typische Rostmuster zu bekommen, könnt Ihr die Patties nach circa 1 Minute um 90 Grad drehen, um nach einer weiteren Minute das Fleisch zu wenden und den Vorgang zu wiederholen. Wann das Fleisch fertig ist, könnt Ihr feststellen, wenn Ihr mit einem Thermometer die Kerntemperatur überprüft.

  • Rare: 40°C – 45°C
  • Medium rare: 47°C– 54°C
  • Medium: 56°C – 60°C
  • Well done: über 66℃ (komplett durchgegartes Hackfleischt macht das Geschmackserlebnis des Patties kaputt. Traut Euch ruhig auch mal an die anderen Garstufen – es lohnt sich!)